Beschäftigte in der Pflege

In den vergangenen 30 Jahren hat sich die Lebenszeit, der in Deutschland lebenden Menschen, im Schnitt um sieben Jahre erhöht. Die Lebenserwartung beträgt laut der Sterbetafel 2013/2015 im Durchschnitt für neugeborene Jungen 78,2 Jahre und für neugeborene Mädchen rund 83,1 Jahre.

Das Alter in der Gesellschaft steht aber nicht stellvertretend dafür krank oder pflegebedürftig zu werden. Dennoch sind zurzeit 3,3 Millionen Menschen in Deutschland pflegebedürftig und die Nachfrage nach professionellem Pflegepersonal steigt.

Die Altenpflege gilt heutzutage somit als Wachstumsbranche. Aktuell sind aber immer noch 25.000 bis 30.000 Vollzeitstellen unbesetzt, obwohl die Zahl der Beschäftigten allein im Zeitraum von 2013 bis 2015 bei Pflegediensten und stationären Pflegeeinrichtungen mit rund 80.000 Stellen um 8 Prozent angestiegen ist.  Dennoch fehlen weiterhin in allen Pflegeberufen Fachkräfte.

Das Berufsfeld der Pflege- und Gesundheitsberufe ohne Approbation umfasst sämtliche Berufe der Gesundheitsverordnung, davon ausgenommen sind Fachärztinnen und Fachärzte wie auch Apothekerinnen und Apotheker, da diese eine Approbation benötigen. Die größte Beschäftigtengruppe in diesem Berufsfeld sind die Kranken- und Altenpfleger/innen.

Die Bundesregierung beschäftigte sich sogar mit dem Thema Pflege und den fehlenden Fachkräften. Die Bundesregierung machte in der 18. Wahlperiode die Stärkung der Pflege und die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Pflegekräfte zu einem ihrer Schwerpunkte. Die zahlreichen durchgeführten Maßnahmen während dieser 18. Wahlperiode haben sich direkt wie auch indirekt positiv auf den Pflegebereich ausgewirkt.

Mehr Informationen findest du hier.

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